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Spielordnung

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Es wird grundsätzlich nach den Regeln des DGV und den Platzregeln des Golfclub Brilon e.V. gespielt. Sonderregeln werden am schwarzen Brett im Clubhaus bekannt gegeben.

1.     Vorrecht / zügiges Spielen

Jeder Spieler ist verpflichtet, durch zügiges Spielen unnötigen Stau zu vermeiden. Eine Spielergruppe, die mehr als eine volle Spielbahn hinter der vor ihr spielenden Gruppe zurückbleibt, muss schnellere nachfolgende Spieler durchspielen lassen. Ebenso muss die Spielbahn zum Durchspielen freigegeben werden, wenn ein Ball nicht sofort gefunden wird und die davor liegende Spielbahn frei ist. Anfänger ohne Platzerlaubnis dürfen nur mit einem Berechtigten (Pro, Mitglied des Spielausschusses) über den Platz gehen.

2.     Wochentags- / Wochenend- und Feiertagsregelung

Wochentags dürfen am Abschlag 1 spielbereite Spielergruppen 2er vor 3er vor 4er starten. Am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen dürfen am Abschlag 1 spielbereite Spielergruppen 4er vor 3er vor 2er starten. Auf der Runde gilt obige Durchspielregel!

Immer, auch in der Woche, gilt: Einzelspieler haben prinzipiell kein Vorrecht, sollten jedoch, wenn möglich, integriert werden.

3.     Beginn der Runde

Der Anfang einer Golfrunde ist nur auf den Bahnen 1 oder 10 erlaubt.

4.     Abbrechen der Runde

Spieler, die eine Runde abbrechen (z.B. nach der 4), müssen den Platz zügig verlassen, ohne noch einen Ball zu spielen oder den weiteren Spielbetrieb zu stören. Hierbei muss beim Queren von Bahnen auf die eigene Sicherheit geachtet werden.

5.     Ball suchen an unübersichtlichen Stellen

Wird ein Ball an unübersichtlichen Stellen gesucht, sollte zur eigenen Sicherheit ein Bag für nachfolgende Fligths gut sichtbar stehen gelassen werden.

6.     Caddywagen

Vor Betreten des Grüns bitte die Caddywagen bereits in die Nähe des nächsten Abschlags stellen (Spielbeschleunigung). Das Grün und das Vorgrün nicht befahren und nicht zwischen Bunker und Grün durchfahren.

7.     Gewitter

Jeder Spieler ist selbst dafür verantwortlich, sich bei Blitzgefahr in Sicherheit zu bringen. Ungeachtet dessen behält sich die Spielleitung vor, ggf. ein Turnier ab- oder zu unterbrechen.

Die Bewirtung im Clubhaus gilt bei Turnierunterbrechungen, als von der Spielleitung vorgegeben.

8.     Spielunterbrechung

Es gilt Ziffer 4 Anhang l Teil B der Golfregeln.

Signal zur Spielunterbrechung:

Sofortige Spielunterbrechung wegen Gefahr:  Ein langer Signalton

Witterungsbedingte Spielunterbrechung:         3 kurze Signaltöne

Wiederaufnahme des Spiels:              2 kurze Signaltöne

9.     Elektronische Kommunikationsmittel

Das Mitführen von sende- und/oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln oder deren Benutzung auf dem Platz wirkt störend und rücksichtslos. Stellt die Spielleitung eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebs durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler oder Caddie fest, so kann die Spielleitung diese Störung als schwerwiegenden Verstoß gegen die Etikette bewerten und eine Disqualifikation aussprechen.

10.     Kleidung

Es wird gebeten, sportlich angemessene Golfbekleidung auf dem Platz zu tragen. Auf dem Platz ist das Tragen von Leggings, Jogging-Anzügen, Hot-Pants, Muskelshirts, Tops mit Spaghetti-Trägern oder trägerlosen Tops verboten.

11.     Allgemeines

  • Ausgeschlagene Rasenstücke (Divots) bitte zurückzulegen.
  • Pitchmarken auf dem Grün und Vorgrün bitte ausbessern.
  • Bunker sind vor dem Verlassen zu harken. Die Harken bitte so in den Bunker legen das die Zinken im Bunker und der Griff außerhalb des Bunkers liegt. (mit den Zinken nach unten).
  • Innerhalb der markierten Abschlägen (2 Schläger nach hinten) sind Probeschwünge untersagt.
  • Benutzen Sie bitte nur Abschlaghilfen (Tees) aus Holz.
  • Arbeitende Greenkeeper haben Vorrang und sind ermächtigt, Spielberechtigungen zu prüfen und Platzverweise auszusprechen.
  • Das Mitführen von Hunden ist während vorgabewirksamer Turniere, auch Damen- und Herrentag nicht statthaft. In Privatrunden sind an der Leine geführte Hunde zulässig.
  • Üben auf der Runde (Spielen mit mehreren Bällen) ist untersagt.
  • Rangebälle sind Eigentum des Pros und auf dem Golfplatz nicht erlaubt.
  • Die Mitgliedsplaketten sind gut sichtbar am Bag zu befestigen.

12.     Umweltschutz

Abfälle wie Ballverpackungen, Zigarettenfilter usw. sind in den aufgestellten Abfallkörben zu entsorgen. Leergut ist zum Clubhaus bzw. Starthaus zurückzubringen.

13.     Hinweise

Entfernungsmarkierungen geben die Entfernung bis Anfang Grün an

Seitliche Pfosten:

150 m rot-weiß

100 m grün-weiß

Platten auf Fairwaymitte:

200 m gelb

150 m rot

100 m weiß

14.     Haftung

Die Benutzung sämtlicher Einrichtungen der Golfanlage erfolgt auf eigene Gefahr des Benutzenden. Der Golfclub Brilon e.V. haftet für keinerlei Sach- bzw. Personenschäden. Eine Haftung für Verlust und Diebstahl von Eigentum ist ausdrücklich ausgeschlossen.

Rahmenausschreibung

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Falls in der jeweiligen Wettspielausschreibung nicht anders geregelt, gilt diese Allgemeine Rahmenausschreibung:

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes e.V. und den Platzregeln des Golfclub Brilon e.V. Das Wettspiel wird auf Grundlage des EGV-Vorgabensystems ausgerichtet.

1.     Startberechtigung

Startberechtigt sind alle spielberechtigten Mitglieder und Gäste, sofern sie Amateure sind und über eine wirksam zugeteilte Vorgabe verfügen.

An Verbandswettspielen können nur Spieler/-innen teilnehmen, deren Stammblatt im Golfclub Brilon geführt wird.

Abweichungen von dieser Regel werden jeweils rechtzeitig bekanntgegeben oder sind aus der Wettspielausschreibung ersichtlich.

2.     Anmeldung

Anmeldungen zu clubinternen Wettspielen sind schriftlich bis zum angegebenen Meldeschluss in die am Schwarzen Brett aushängende Meldeliste einzutragen oder müssen per elektronischer Post bis zum Meldeschluss bei der Wettspielleitung eingegangen sein.

Es muss sich stets an das Ende der Liste eingetragen werden. Überschriebene Namen oder Radierungen werden automatisch zuletzt berücksichtigt.

Bei Turnieren wo die Möglichkeit besteht zwischen 9 oder 18 Loch zu wählen, muss sich der Spieler bis zum Meldeschluss entschieden haben. Änderungen zu dieser Entscheidung nach Meldeschluss sind nicht möglich.

Auf nicht Beachtung folgt Disqualifikation.

Vorabanmeldungen im Sekretariat sind nur in Ausnahmefällen möglich.

Sonderwünsche für eine bestimmte Startgruppe werden nicht berücksichtigt.

Der Meldeschluss ist verbindlich einzuhalten.

Für eine Nachmeldung wird eine Bearbeitungsgebühr von 10,- € fällig. Nachmeldungen müssen vorher von der Spielleitung für das jeweilige Turnier genehmigt sein.

3.     Startliste

Nach Meldeschluss wird die Startliste erstellt und rechtzeitig ausgehängt. Die Startzeiten werden wenn möglich per SMS versandt oder können telefonisch im Sekretariat erfragt werden. Sie werden auch im Internet veröffentlicht.

4.     Abspielzeit (Regel 6-3 Anmerkung)

Es gilt die Anmerkung zu Regel 6-3.

Sonderwünsche für eine bestimmte Startgruppe werden nicht berücksichtigt, der Spieler / die Spielerin soll mindestens 10 Minuten vor seiner Startzeit an seinem Abschlag (Tee) sein.

Bei Spielen mit Rundenfristen sind die einzelnen Spiele nach freier Vereinbarung auszutragen. Eine einmal erzielte Einigung kann nur mit Zustimmung des Gegners geändert werden. Bei Nichteinigung gilt der letzte Spieltag der Runde, 14.00 Uhr, als von der Spielleitung angesetzter Termin. Wer zum vereinbarten bzw. als angesetzt geltenden Termin nicht antritt, verliert ohne Spiel.

5.     Nenngeld

Das Nenngeld ist von jedem Teilnehmer zu zahlen, der auf der Meldeliste bei Meldeschluss eingetragen ist (Ausnahmen sind bei besonderen Umständen möglich).

Gastspieler zahlen zusätzlich das Tagesgreenfee.

6.     Absagen

Falls Absagen vorliegen, kann die Wettspielleitung Ersatzspieler zulassen.

Unentschuldigtes oder wiederholtes Fernbleiben ist in grober Weise unsportlich und kann zur Sperrung für weitere Wettspiele führen.

Bei Abmeldung nach Meldeschluss oder Nichtantreten wird eine Bearbeitungsgebühr von 5,- € fällig. Die Gebühr ist unaufgefordert zu entrichten

7.     Verspätetes Erscheinen

Trifft ein Spieler spielbereit innerhalb von 5 Minuten nach seiner Abspielzeit am Ort des Starts ein, so wird er am ersten zu spielenden Loch im Lochspiel mit Lochverlust, im Zählspiel mit zwei Strafschlägen bestraft, falls keine Umstände vorlagen, die nach Regel 33-7 das Erlassen der Disqualifikation rechtfertigen.

Verstreichen auch die gewährten 5 Minuten, wird der Spieler disqualifiziert.

Bei wiederholter Verspätung eines Wettspielteilnehmers kann der Spielausschuss den/die Spieler/in von weiteren Wettspielen ausschließen.

8.     Wettspielleitung / Starter

Wettspielleiter / Starter werden für jedes Wettspiel im Einzelnen benannt und sorgen für die ordnungsgemäße Durchführung. Sie können im Bedarfsfall Abspielzeiten verändern oder Spielergruppen umstellen.

Starter handeln im Auftrag der Wettspielleitung.

Die Wettspielleitung nimmt auch die Aufgaben des Schiedsgerichts wahr. Die durch das Schiedsgericht getroffenen Entscheidungen sind endgültig.

9.     Spieldauer

Als Richtzeit gilt die auf der Zählkarte angedruckten Zeit.

10.     Zählkarte

Zählkarten sind unter Anwendung der Golfregeln zu führen. Der Spieler ist für seine korrekte Vorgabe verantwortlich.

Die Ergebnisse sollen von Spieler und Zähler verglichen werden. Die Zählkarten müssen nach Beendigung des Spiels von Beiden unterzeichnet und sind unverzüglich im Sekretariat oder durch Einwurf in die Zählkartenbox abzugeben.

Für nicht ordnungsgemäß ausgefüllte oder verspätet abgegebene Zählkarten kann der Spielausschuss eine Strafe verhängen.

11.     Caddies und Carts

Professionals sind als Caddies nicht erlaubt.

Bei Jugendlichen sind Eltern als Caddies nicht erlaubt

Carts sind grundsätzlich nicht zugelassen, außer die Nutzung eines Carts ist aus gesundheitlichen Gründen notwendig.

Sollte das Wetter das Verwenden von Carts nicht zulassen werden auch keine Ausnahmen zugelassen.

12.     Einteilung der Nettoklassen

Sollte die Nettoklasseneinteilung nicht schon bei der Turnierausschreibung festgelegt sein, so legt die Spielleitung auf Grund der Teilnehmerzahl die Einteilung fest.

Der Spielausschuss hält folgende Verteilung für angebracht:

Bei zwei Nettoklassen und einem Bruttopreis:

60% : 40%

Bei drei Nettoklassen und einem Bruttopreis:

40% : 30% : 30%

Sollten mehr Bruttopreise vorgesehen sein, behält sich der Spielausschuss vor die Verteilung anzupassen.

Verschiebungen dieser Verteilung auf Grund von Meldungen mehrerer Spieler mit gleichem Handicap sind möglich.

Mit dem Aushängen der Startliste wird die Einteilung der Nettoklassen bekanntgegeben.

13.     Stechen

Bei gleichen Ergebnissen entscheiden die besseren 9 Löcher, im Netto unter Vorgabenanrechnung. Die Löcher werden nach dem Verteilungsschlüssel ausgewählt, wobei auf das schwierigste Loch das leichteste, auf das drittschwierigste das drittleichteste, auf das fünftschwierigste das fünftleichteste etc. folgt. Bei weiterer Gleichheit zählen die 6 Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14, danach 1, 18, 3 und schließlich das schwerste Loch.

Bei reinen Bruttospielen wird das Spiel an Bahn 1 bis zum ersten Loch mit besserem Ergebnis (Sudden Death) fortgesetzt.

Stechen im Lochspiel: Ein nach 18 Löchern „all square“ stehendes Lochwettspiel wird lochweise fortgesetzt, bis eine Partei ein Loch gewinnt, dabei beginnt die Spielfortsetzung am gleichen Loch wie das Wettspiel, die Vorgabenschläge werden verteilt wie in der festgesetzten Runde.

14.     Beendigung des Wettspiels

Das Wettspiel gilt 30 Minuten nach Abschluss der Siegerehrung als beendet.

Preisverteilungstermine werden rechtzeitig an der Info-Tafel bekanntgegeben. Es wird nicht nur die Anwesenheit der Preisträger, sondern auch der übrigen Teilnehmer erwartet.

Die vollständigen Ergebnislisten werden öffentlich ausgehängt.

15.     Private Turniere

Private Turniere können nur in Abstimmung mit dem Spielführer und dem Vorstand des GC Brilon durchgeführt werden. Um Vorgabenwirksamkeit zu erreichen, sind Bestimmungen und Regeln des DGV und des GC Brilon zu beachten.

16.     Unangemessene Verzögerung; langsames Spiel (Regel 6-7)

Alle Wettspielteilnehmer sind gehalten, zügig zu spielen, schneller spielende Flights sind unverzüglich durchzulassen. Hat eine Spielgruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielergruppe verloren oder hat sie, falls Richtzeiten zum Spielen eines oder mehrerer Löcher vorgegeben sind, mehr Zeit als die Richtzeit benötigt, so wird die Spielergruppe ermahnt. Wird danach eine Verbesserung des Spieltempos nicht festgestellt, wird der Spielergruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden einzelnen Spieler eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist. Überschreitet der erste Spieler die Zeit von 50 Sekunden und die folgenden Spieler die Zeit von 40 Sekunden für die Ausführung des Schlages, so gilt dies als Verstoß gegen Regel 6-7. Strafe für Verstoß:

1.1.    Lochspiel:

  • 1. Verstoß: Lochverlust
  • 2. Verstoß: Disqualifikation

1.2.    Zählspiel:

  • 1. Verstoß: 1 Schlag
  • 2. Verstoß: 2 Schläge
  • 3. Verstoß: Disqualifikation

(Stableford Regel 32: 1. Verstoß: 2 Schläge, 2. Verstoß: Disqualifikation)

Strafschläge werden an dem Loch hinzugerechnet, an dem der Verstoß begangen wird. Wird das Spiel zwischen dem Spielen zweier Löcher verzögert, so wirkt sich die Strafe am nächsten Loch aus.

17.     Üben / Nachputten (Regel 7-2 Anmerkung 2)

Ein Spieler darf im Zählspiel keinen Übungsschlag (z.B. „Nachputten“) nahe oder auf dem Grün des zuletzt gespielten Lochs ausführen oder zum Prüfen des Grüns einen Ball rollen.

Strafe für Verstoß: 2 Schläge am nächsten Loch

Strafe für Verstoß am letzten Loch: 2 Schläge an diesem Loch

18.     Matchplay

Bei offiziellen Lochspielen haben die Spielerpaarungen auf der Runde stets Vorrang.

19.     Aussetzung des Spiels wegen Gefahr

Bei Spielaussetzung wegen Gefahr muss das Spiel unverzüglich unterbrochen werden, andernfalls Disqualifikation.

20.     Absage von Turnieren

Sollten sich zu einem Turnier nicht mindestens 10 Teilnehmer anmelden oder das Wetter ein Spielen nicht möglich machen, kann der Spielausschuss das Turnier auch noch nach Meldeschluss absagen.

21.     Änderungen von Turnierausschreibungen

Ob ein Turnier Vorgabewirksam gespielt wird oder nicht kann bis 7 Tage vor Meldeschluss, nach Rücksprache mit dem Vorgabenausschuss, geändert werden.

22.     Datenschutz

Der Name, die Vorgabe und die Startzeiten aller Teilnehmer eines Turniers werden passwortgeschützt im Internet veröffentlicht. Mit der Meldung zum Wettspiel willigt jeder Teilnehmer auch in die Veröffentlichung seines Namens, seiner Vorgabe und seines Wettspielergebnisses in seiner Ergebnisliste im Internet ein.

 

Vorgaben bei Wettspielarten

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Bei den Wettspielarten mit mehreren Spielern je Team wird die Teamvorgabe wie folgt berechnet. Alle hier aufgeführten Wettspielarten sind nicht vorgabewirksam.

1.     Lochspiel

Die Differenz der Spielvorgaben beider Parteien wird mit 0,75 multipliziert und auf ganze Schläge auf- (ab 0,5) bzw. abgerundet (bis 0,4). Die Schläge werden nach Vorgabenverteilung aufgeteilt.

2.     Vierer

Die Spielvorgaben beider Partner werden addiert und durch zwei geteilt. Das Ergebnis ist die Spielvorgabe für die Partei.

3.     Vierer mit Auswahldrive

Es wird davon ausgegangen, dass der Spieler mit der niedrigeren Vorgabe etwas mehr zum Erfolg beitragen kann. Daher werden 0,6 der niedrigeren und 0,4 der höheren Spielvorgabe der beiden Partner addiert und die Summe auf ganze Schläge auf- (ab 0,5) bzw. abgerundet (bis 0,4).

4.     Chapman-Vierer

Die Spielvorgaben beider Partner werden addiert und durch zwei geteilt. Das Ergebnis ist die Spielvorgabe für die Partei (bei 0,5 wird auf ganze Schläge aufgerundet).

5.     Scramble

Da Scramble kein Spiel nach den Golfregeln ist, gibt es deshalb keine verbindliche Art und Weise, nach der man sich einheitlich richten kann.

Daher wird die Vorgabe vom Spielausschuss wie folgt festgelegt.

6.     Zweier-Scramble

Da der Spieler mit der niedrigeren Vorgabe mehr zum Erfolgt beitragen kann wird seine Spielvorgabe höher berücksichtigt. Daher werden 0,75 der niedrigeren und 0,25 der höheren Spielvorgabe der beiden Partner addiert und die Summe auf ganze Schläge auf- (ab 0,5) bzw. abgerundet (bis 0,4).

7.     Dreier- / Vierer-Scramble

Die jeweilige Spielleitung legt die Teamvorgaben fest.

Der Spielausschuss hält folgende Verteilung für angebracht:

Beim Dreier-Scramble werden 0,5 der niedrigsten, mit 0,3 der mittleren und 0,2 der höchsten Spielvorgabe addiert und die Summe auf ganze Schläge auf- (ab 0,5) bzw. abgerundet (bis 0,4).

Beim Vierer-Scramble ist eine Verteilung von 0,4 (niedrigste), über 0,3 und 0,2 bis 0,1 (höchste) je Spielvorgabe sinnvoll.

Quelle: http://www.golf.de/dgv/rules4you/spiele/wettspielarten.cfm,

 

 

Spielausschussbemerkungen

Scramble

Da Scramble kein Spiel nach den Golfregeln ist, gibt es auch keine verbindliche Art und Weise, nach der man sich einheitlich richten kann. Solange in der Ausschreibung nichts anderes festgelegt wird, gelten folgende Regelungen der Spielleitung.

Immer wenn ein Ball ausgewählt wurde, muss er sofort markiert werden und so wie er liegt gespielt werden. Hierbei ist die Spielreihenfolge von jedem Team beliebig festzulegen.

Die anderen Bälle werden von gleicher Stelle gespielt. Sie müssen innerhalb einer Scorekartenlänge, nicht näher zum Loch, gelegt werden.

Beim Vierer-Scramble dürfen nur die drei anderen Teammitglieder je einen Ball weiterspielen. Der Spieler, dessen Ball ausgewählt wurde pausiert einen Schlag.

 

Extra Day Score

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WAS IST DAS ... Ein Extra Day Score (EDS) ist eine vorgabenwirksame Privatrunde, für die folgende Bedingungen gelten:

9 oder 18 Löcher mit gültigem Course-Rating,

  • nur auf einem Platz eines DGV-Mitglieds,
  • vorgabenwirksame Bedingungen,
  • nur Spieler der EGA-Vorgabenklassen 2 bis 6 (4,5 - 54),
  • von Spielleitung akzeptierte Zähler mit EGA-Stammvorgabe 36 oder besser (ein Golflehrer hat keine Vorgabe und ist als Zähler generell nicht zugelassen).

Ein Extra-Day-Score ist nur dann vorgabenwirksam, wenn der Spieler sich vor Beginn der Runde im Sekretariat der zu spielenden Golfanlage registriert hat. Das DGV-Mitglied muss hierzu folgende Daten vorab festhalten:

  • Datum der Runde,
  • Name des Spieler,
  • Name, DGV-Mitglied und Vorgabe des Zählers,
  • Farbe der Zählspielabschläge, von denen gespielt wird,
  • Bezeichnung der zu spielenden Runde (1-9, 10-18 oder 1-18).

Versäumt es ein Spieler, die Zählkarte seiner EDS-Runde so bald wie möglich im Sekretariat (bzw. Spielleitung) einzureichen, so gilt dies als "No Return".

Ein EDS-Ergebnis kann nur in einer Privatrunde erzielt werden (nicht etwa im Rahmen eines nicht vorgabenwirksamen Wettspiels).

Das erstmalige Erspielen von EGA-Vorgabe -36 oder besser ist nur in einem vorgabenwirksamen Wettspiel möglich.

Eine EGA-Vorgabe der Vorgabenklasse 1 (4,4 und besser) kann nicht in einer EDS-Runde erspielt werden.

Die Anzahl der nach den o.g. Bedingungen gespielten EDS-Runden ist für die Spieler nicht begrenzt. Neun-Löcher-Runden dürfen jedoch nur einmal täglich vorgabenwirksam gespielt werden. Jede Golfanlage muss ihren Spieler zwischen den jährlichen Überprüfungen der EGA-Vorgaben mindestens vier EDS-Runden ermöglichen.

(EGA-Vorgabensystem 3.8)

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